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Wir treffen uns einmal im Monat an einem Dienstag um 19.30 Uhr, meist in Kirchröttenbach im Gasthaus Goldener Stern. Datum und Ort geben wir an dieser Stelle jeweils rechtzeitig bekannt. Regelmäßig laden wir zu unseren Treffen Experten ein, die über ihr Fachgebiet sprechen, mit uns diskutieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

 

Nächster Termin:

 
Wird rechtzeig bekanntgeeben.

 

 

Bericht aus „Jagd erleben"

 Bundestag stimmt für Änderung des Bundesjagdgesetzes

von Christian Liehner am 27.09.2018

Werden Jäger per Anordnung zur Jagd aufgefordert, steht ihnen eine Aufwandsentschädigung zu. Das können 800 Euro pro zusätzlich erlegtem Wildschwein sein.

 

Werden Jäger von den Behörden zur Jagd verpflichtet, können sie eine Aufwandsentschädigung fordern 

 

 

Der Bundestag hat gestern (27. September) auf Empfehlung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft einer Änderung des Bundesjagdgesetz für den Seuchenfall zugestimmt. Alle Fraktionen – mit Ausnahme der FDP, die dagegen stimmte und den Grünen, die sich enthielten – stimmten dem erarbeiteten Gesetzesentwurf zu.

Die Behörden erhalten nach dem beschlossenen Entwurf neue Anordnungsmöglichkeiten: So können Jagdausübungsberechtigte in Gebieten mit seuchenkranken, oder verdächtigen Tieren, zu einer verstärkten Bejagung verpflichtet werden. Zudem sollen Jäger zur Suche nach toten Wildschweinen eingesetzt werden. Der Personen- und Fahrzeugverkehr kann in gefährdeten Gebieten kontrolliert und beschränkt werden.

Geld für den Jäger bei Anordnung zur Jagd

Die Regierung rechnet im Fall von angeordneter verstärkter Bejagung, mit Kosten von etwa 800 Euro pro zusätzlich erlegtem Stück Schwarzwild. Dem Jäger stünden bei acht zusätzlichen Ansitzen zu je fünf Stunden jeweils 100 Euro Aufwandsentschädigung für Munition, Anfahrt und Zeitaufwand zu. Werden Jagdausübungsberechtigte und Begehscheininhaber zur Suche nach verendetem Schwarzkitteln aufgefordert, könnten sie bei einem zusätzlichen Zeitaufwand von fünf Stunden pro Woche eine Aufwandsentschäigung von 50 Euro pro Person und Stunde verlangen.

Ist die effektive Jagd aus Sicht der zuständigen Behörde nicht sichergestellt, kann angeordnet werden, dass andere Personen die Bejagung übernehmen. Das erlegte Wild ist dem Berechtigten auf Verlangen zu überlassen. Entstehen dem Jagdausübungsberechtigten aufgrund angeordneter Maßnahmen ein erhöhter Aufwand, oder wird seine Jagdausübung verboten oder beschränkt, kann er Ersatz verlangen.

Das Gesetz muss vom Bundesrat bestätigt werden. CL

 

 

   Erntejagd !!!

 

 

Am Mittwochabend (18.7.) kam es leider schon wieder zu einem tödlichen Jagdunfall. Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (Thüringen) wurde im Rahmen von Erntearbeiten eine Jagd durchgeführt.
Dabei brach ein Jäger nach einem Schuss zusammen. Er wurde dadurch so schwer verletzt, dass er noch am Unglücksort verstarb. Die genauen Umstände, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte, werden nun von der Kriminalpolizei ermittelt.

Erst am Wochenende wurde in Thüringen ein Kind durch eine Kugel getroffen und schwer verletzt, der wahrscheinlich auch auf einer Erntejagd abgegeben wurde. In Nordrhein-Westfalen verstarb Anfang der Woche ein Jäger bei einer Gänsejagd durch eine Schussverletzung. Die genauen Umstände sind auch hier bislang unklar. 
 

 Hier klicken

Teil 1  https://youtu.be/SBZoWZrKajQ

Tel 2  https://youtu.be/FcKLIvsTuI4

 

 

                   

 

 Rauschige Keiler verwerten - in Beitrag aus der Wild und Hund

 

 erkblatt „Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen“   "hier"

 

 

 

                         

Neuer Ausbildungslehrgang "Brauner Hirsch"

 

                   

 

brucellose milz LGLBrucellose beim Wildschwein

Aufgrund eines Nachweises von Brucellose bei einem Keiler im südlichen Landkreis Bayreuth sollte sich jeder Jäger nochmals mit dem Wichtigsten zu dieser auf den Menschen übertragbaren Zoonose vertraut machen. Es handelt sich dabei um eine von Bakterien hervorgerufene Erkrankung, die akute bis chronische Verläufe zeigt und oft Gelenke und Geschlechtsorgane betrifft.

Auffälligste Merkmale sind...

beim erlegten Tier einseitige Hodenschwellungen bzw. Gebärmutterentzündungen mit kleinknotigen Veränderungen sowie Gelenksentzündungen oder allgemein Abszesse in Organen.

 

 

Hodenatrophie unterschiedlich große Hoden - Hodenatrophie (Wikipedia)

Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch Kontakt mit infiziertem Material, also Schweiß, Aufbrüche, aber auch nicht genügend durcherhitzte Lebensmittel sowie durch Einatmen infektiöser Aerosole (Tröpfchen). Aber auch die Milz kann Veränderungen aufweisen - siehe Bild oben: Milz eines Wildschweines mit Granulomen (entzündungsbedingte, knotenartige Gewebeneubildung), bedingt durch Infektion mit Brucella suis von Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Auch in tiefgekühltem Fleisch bleibt der Erreger ansteckend, so dass befallene oder verdächtige Tierkörper unschädlich über Tierkörperbeseitigungsanstalten zu beseitigen sind. Auf keinen Fall dürfen sie am Luderplatz ausgebracht werden. Im Gegensatz zu Nutztieren ist die Brucellose bei Wildsauen aber nicht anzeigepflichtig.

Wer nach Kontakt mit verdächtigem Wild Fieberperioden, Müdigkeit, nächtliches Schwitzen und Gelenks- bzw. Muskelschmerzen bei sich bemerkt, sollte den behandelnden Arzt auf die Möglichkeit einer Brucelloseinfektion hinweisen. Da Deutschland als Brucellosefrei gilt, wird kaum ein Mediziner diese Krankheit bei unklaren Symptomen vermuten.

Merkblatt Brucellose.pdf

Autor: Hubert Kraußer
Bild: Milz - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsichheit

 

 

 

 

       

 

 

Vorbereitung auf den Kettensägekurs

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Handlungshilfe zur Stockbeurteilung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                             

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Stand 06.10.2018